Virtualisierung
In der ITK (Informations- und Kommunikationstechnologie) ist der Begriff der Virtualisierung nicht eindeutig definiert, da es unterschiedliche Ansätze des Virtualisierungsgedankens gibt.
Der bekannteste Ansatz ist die Server- oder Betriebssystemvirtualisierung.
Bei einer Servervirtualisierung werden auf einem physikalisch vorhandenen Server mehrere virtuelle Maschinen erstellt, die sich die lokal verfügbaren Ressourcen teilen.
Man schafft somit die Möglichkeit auf lediglich einem tatsächlich vorhandenen Hardwaregerät, durch eine Abstraktionsebene, eine virtuelle Umgebung zu schaffen. Dadurch können mehrere Instanzen eines oder verschiedener Betriebssysteme nebeneinander betrieben werden.
Ein sich daraus ergebener Gewinn ist der sinkende Platzbedarf im Rechenzentrum auf Grund der geringeren Anzahl an physikalischen Servern. Durch diese Serverkonsolidierung sinkt der Energieverbrauch, da weniger Strom für den Betrieb der Server oder die benötigte Klimaanlage beansprucht wird.
Somit kann man gleich zwei Ziele erreichen: umweltschonendere Nutzung im Sinne von Green IT und eine nicht unerhebliche Kostensenkung für Energieausgaben. Die Unternehmensressourcen, z. B. vorhandene Hardware inkl. Komponenten oder finanzielle Mittel können effektiver und ökonomischer eingesetzt werden.


