Wissen was läuft...

Cloud Computing

Über den noch relativ neuen Begriff Cloud Computing scheiden sich derzeit noch die Geister, eine genaue und allgemeingültige Definition existiert auf Grund unterschiedlicher Ansätze derzeit noch nicht.

 Im Folgenden wird der Ansatz der Marktforschung von Gartner dargestellt und durch weitere Quellen ergänzt. In den meisten Fällen umschreibt Cloud Computing eine IT-Strategie, bei der ein Anbieter seinen Kunden über das Internet hoch skalierbare Kapazitäten an Ressourcen, wie z. B. Rechenleistung oder Speicherkapazitäten, zur Verfügung stellt. Das "Rechenzentrum" bzw. die dazu benötigte Hardware befindet sich hierbei nicht bei den Kunden, sondern verteilt im Netz, in der Cloud (Wolke).

Dieses Konzept kann in vier Merkmale aufgegliedert werden:

  • Dienstleistung: der Kunde nutzt einen Service und erhält hierfür vom Anbieter eine Rechnung. Auf die Systemkomponenten hat der Kunde keinen direkten Einfluss, da diese beim Anbieter angesiedelt sind.
  • Massive Skalierbarkeit: die Services werden flexibel an den Bedarf angepasst, d. h. wenn mehr Rechenleistung benötigt wird (d. h. mehrere Kunden fordern danach), werden vom Anbieter höhere Ressourcen bereitgestellt.
  • Internetnutzung: die Services können auf Grund der Bereitstellung über das Internet von überall abgerufen und in weltweit akzeptierten Standards angeboten werden.
  • Nutzer en masse: für eine Vielzahl von Nutzern werden die Services angeboten und bereitgestellt. Die vorhandenen Ressourcen werden aufgeteilt und gemeinsam genutzt, was enorme Einsparpotentiale mit sich bringt.

Der Grundgedanke des Cloud Computing ist nicht völlig neu, es handelt sich vielmehr um eine Weiterentwicklung von Software as a Service (SaaS), Utility-Computing und Virtualisierung.

zurück zur Übersicht